Über Alban Faust

Alban Faust wurde irgendwann vor 1600 geboren und wohnte in Ellershausen (Hessen). Er war Bergarbeiter und wird in den Kirchenbüchern das erste Mal 1621 als Pate erwähnt.
Er starb vor 1635.

11 Generationen später sollten Elisabet und Jürgen Faust ihrem, 1960 in Aachen geborenen,  zweiten Kind  den gleichen Namen geben.

Das war ich.

Das Interesse an Musik und am (Musik-) spielen habe ich im Prinzip mein ganzes Leben gehabt.
Als siebenjähriger fing ich mit Klavier an, ein wenig später dann Gitarre und seitdem habe ich viele  musikalische Spielzeuge ausprobiert.

Meine ersten öffentliche Auftritte hatte ich als Teenager,
baute meine ersten einfachen Instrumente
und veröffentliche mit meiner damaligen Band "Sauerteig"
meine erste Platte auf Vinyl(!).

Gleichzeitig entdeckte ich in Schweden –  wo meine Familie schon viele Jahre Urlaub gemacht hatte –  die Nyckelharpa, was sich zu einer immer noch andauernden Liebesgeschichte entwickeln sollte ("naken").

Dudelsäcke hatte ich zwar schon kennen gelernt, aber meine Begeisterung für diese hielt sich noch sehr in Grenzen. Zu dieser Zeit waren die Kenntnisse über Spiel, Technik vor allem aber Stimmung und Intonation noch nicht so weit entwickelt…
Das es aber auch ganz anders klingen konnte – sauber und schön –  bewies mir Remy Dubois  1980 eines Nachts in Eveshausen im Hunsück. Ich war wie verwandelt und es dauerte nicht lange bis ich  meinen ersten Dudelsack kaufte: eine schwedische (!) Sackpfeife gebaut von Flip Rodenburg in Holland.

Dann gab es keinen Halt mehr: Studium der Musikwissenschaft, viele Jahre als freiberuflicher Folk- und Mittelaltermusiker und auch das bauen nahm zu, aus Mangel an verfügbaren/bezahlbaren Instrumenten.

Der Bruch kam 1988. Umzug nach Schweden, Neustart, Familie. Mein Sohn Zakarias wurde 1989 geboren und meine Tochter 1990. Nach einer gewissen Zeit als Zimmermann, gemischt mit Spielperioden auf dem Kontinent, gründete ich mein „Unternehmen“ Borduninstrument Alban Faust. Wegen  Familie, wenig Spielmöglichkeiten und erbärmlichen Gagen in Schweden war ich gezwungen den Instrumentenbau zu intensivieren

Seitdem habe ich mich als nicht subventionierter „freier Kulturarbeiter“ in einem wunderbaren und musikalischem Land (trotz viel Bürokratie und staatlichem Kontrollbedürfnis) durchgeschlagen, welches leider freie Menschen teuer für ihre Freiheit bezahlen lässt. Aber die Freiheit ist es immer wert!

1992 kaufte ich einen alten Dorfladen in Ör Frestersbyn an dem ich immer noch renoviere.
Aber jetzt hatte ich endlich mein Zuhause und meine Heimat gefunden. Von hier aus liefere ich Instrument in alle Weltteile, und hier ist auch der Ausgangspunkt für meine Tourneen und Spielungen.

2001 heiratete ich Ute und bekam so noch zwei Töchter dazu. Außerdem zog meine Schwiegermutter in das kleine Häuschen nebenan.

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neue CD "chill out"
instrument - nyckelharpor
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Alban & The Iron Boys
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Faust Fredriksson & Blom
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